Erneut schwerer Lkw-Unfall: Ein Fahrer verlor sein Leben

2. Update: 10. Juli 21.25 Uhr

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Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Sattelzügen ereignete sich am Montagabend. - Foto: Feuerwehr Schwerte

Schwerte/Hagen – Schon wieder kam es auf der Autobahn A1 zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Feuerwehr Schwerte wurde unter dem Einsatzstichwort “Person eingeklemmt” am Montagabend gegen 19 Uhr auf die Autobahn A1 zwischen dem Westhofener Kreuz und der Anschlussstelle Hagen-Nord  in Fahrtrichtung Köln gerufen. Insgesamt vier Lkws waren beteiligt, zwei davon waren schwer beschädigt. Ein Fahrer starb an seinen Verletzungen. 

Ersten Zeugenangaben zufolge staute sich der Verkehr zum Unfallzeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen. Dort war auch ein 44-jähriger Portugiese mit seinem Sattelzug unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er – offenbar nahezu ungebremst – auf das Stauende auf. Er schob den vor sich stehenden Lkw eines noch unbekannten Mannes auf den eines 40-jährigen Polen und diesen wiederum auf den eines 44-jährigen Litauers. Letzterer erlitt nur leichte Verletzungen, während der Pole schwer verletzt wurde.

Der Portugiese wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte erst gegen 22.15 Uhr befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebt mittlerweile allerings nicht mehr in Lebensgefahr, wie die Polizei am Dienstagabend meldet. Der Lkw-Fahrer, der noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlag, ist nun identifiziert: Es handelt sich um einen 45-jährigen Mann aus Polen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 200.000 Euro.

Sperrung bis in die Morgenstunden

Im Einsatz befanden sich der Einsatzführungsdienst die Hauptamtliche Wache die Löschzüge Mitte, Ergste und Westhofen sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische-Leiter-Rettungsdienst. Vom Rettungsdienst sind 6 RTW der Notarzt aus Schwerte und der Rettungshubschrauber Christoph 8 vor Ort.

Anders als zunächst angedacht dauerte die Sperrung nicht nur bis Mitternacht, sondern bis 8 Uhr am Dienstmorgen. Schuld daran war das große Trümmerfeld.

Mit Material von ots

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