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Kämmerin Bettina Brenennstuhl macht ihren Traumjob weiter – nur in einer anderen Stadt

Kämmerin Bettina Brenennstuhl macht ihren Traumjob weiter – nur in einer anderen Stadt

Ehrenbürgermeister Heinrich Böckelühr ließ es sich nicht nehmen, seine ehemalige Kollegin zu verabschieden und ihr für die neue Stelle zu gratulieren. Foto: Lukas Pohland

Schwerte. Sie gilt als humorvoll, bodenständig und ehrgeizig. Viereinhalb Jahre kümmerte sich die 39-jährige Bettina Brennenstuhl (nicht nur) um die Finanzen der Ruhrstadt. Die Verwaltungsfrau sorgte für viele Erfolge, glich Misserfolge aus den Zeiten ihrer Vorgänger aus. „Sie prangerte Ungleichgewichte stets an. Das haben wir alle sehr geschätzt“, so Bürgermeister Dimitrios Axourgos in der Ratssitzung am Donnerstag (13. August).

Zuletzt hat sie beispielsweise den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) etabliert. Zu ihrem Dezernat, dem Dezernat III, gehören nämlich auch die Bereiche Ordnung, Feuerwehr und Baubetriebshof. „Mich wundert es nicht, dass sie über Parteigrenzen hinweg Anerkennung gewonnen hat“, sagt der Bürgermeister, der die „gemeinsamen Haushaltsgespräche vermissen wird“. Er bedankte sich herzlich für die geleistete Arbeit.

Bettina Brennenstuhl hat auch schon sieben Jahre für die Gemeindeprüfungsanstalt gearbeitet, die mittlerweile durch Ehrenbürgermeister Heinrich Böckelühr geleitet wird.

Verlässlich, pflichtbewusst, sorgfältig

Die Frau, die ab dem 1. September 2020 ihre berufliche Heimat in Lünen haben wird, gilt als verlässlich, pflichtbewusst und sorgfältig. Das hat sicher auch etwas mit ihrem Sternzeichen, sie ist Jungfrau, und mit den Eigenschaften ihres Namen zu tun. Brennenstuhl: „Es hat mir einfach Spaß gemacht hier zu arbeiten. Meine Arbeit wurde mir durch die Fraktionen sehr erleichtert.“

Ihr größter Dank ging an ihr Vorzimmer: Sie sei ein extremer Morgenmuffel, wie sie selbst zu erzählen weiß, und morgens – insbesondere nach Stau – „sehr launisch“. „Gleichzeitig danke ich auch allen Mitarbeitern in meinem Dezernat, aber auch den anderen Mitarbeitern.“  Gerne wäre die ehrgeizige Kämmerin noch in Schwerte geblieben: „Aber so eine Chance wie in Lünen, bekommt man nicht alle Tage“, erklärte Bettina Brennenstuhl. Sie appelliert: „Es wird aufgrund der schwierigen Finanzlage in den kommenden Jahren sicherlich noch einmal anspruchsvoller.“

Dem Stau in Schwerte bleibt sie auf alle Fälle treu: „Durch Ergste werde ich künftig sicherlich nochmal häufiger fahren, mindestens einmal am Tag.“

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