CDU führte Sicherheitsgespräch beim Landrat

CDU führte Sicherheitsgespräch beim Landrat

Schwerte – Traditionell führt die Schwerter CDU gemeinsam mit dem Landrat, dem Polizeidirektor und weiteren Personen jährlich ein sogenanntes Sicherheitsgespräch, um sich über die Sicherheitslage Schwertes umfassend informieren zu lassen. Initiiert hatte diese Form der Sicherheitsgespräche Ratsfrau Bianca Dausend, die nach gestiegener Einbruchskriminalität in Schwerte auf diese Gesprächsform, aber auch auf Präventivkonzepte gedrungen hatte.

Auch in diesem Jahr fand im Kreishaus ein über zweistündiges Gespräch rundum die Sicherheitslage Schwertes Stadt statt, an dem der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Egon Schrezenmaier und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bianca Dausend teilnahmen. Sie wurden von Landrat Michael Makiolla, dem Leitenden Polizeidirektor Peter Schwab und dem Leiter der Schwerter Polizeiwache, Andreas Vallerie empfangen.

Erleichtert zeigten sich beide Christdemokraten darüber, dass die Anzahl der Einbruchsdiebstähle ebenso zurückgegangen ist wie durchschnittlich viele weitere Strafdelikte. Ausgesprochen erfreut waren die CDU-Vertreter auch darüber, dass der Kreis Unna bereits seit Beginn der 1990er Jahre spezielle Konzepte im Hinblick auf das Thema „Häusliche Gewalt“ erfolgreich umsetzt. Konsequent arbeitet man mit dem Instrument der Wohnungsverweisung und hilft gleichzeitig unter Beteiligung von Hilfsangeboten der freien Träger betroffenen Frauen, sich aus der Gewaltspirale zu befreien. Auch die Themen Organisierte-und Bandenkriminalität wurde beim Sicherheitsgespräch nicht ausgespart und zeigten auch, welche Herausforderungen eine Kreispolizeibehörde bei immer noch sehr knapper Personaldeckemeistern muss.

Sorgenvolle Verkehrsunfallsituation

Sorgenvoll entwickelt sich – auch vor dem Hintergrund der gestiegenen Staus auf den umliegenden Autobahnen – die Verkehrsunfallsituation in der Ruhrstadt. Darüber hinaus erfuhren die CDU-Vertreter, dass die Teilnahme der Polizei im Sinne von Bürgernähe und Präsenz an Traditionsumzügen, wie die der Schützen, in den meisten Fällen gesichert seien, so der Landrat, der unterstrich, dass dies auch zu keinem Zeitpunkt zweifelhaft gewesen sei. Voller Sorge zeigte sich die Spitze der Polizei im Kreis Unna über die zunehmende Verrohung gegenüber Polizistinnen und Polizisten, die auch für Egon Schrezenmaier und Bianca Dausend nicht hinnehmbar sind.

Dies gilt auch für die Angriffe und Beleidigungen gegenüber Rettungsleuten, die ebenso unglaublich und verachtenswert seien.  „Wir müssen uns als Gesellschaft schützend vor die Polizisten, Rettungsleute und Helfer stellen und dürfen Beleidigungen und gar körperliche Attacken nicht dulden“, so die beiden engagierten CDU-Vertreter unisono. „Wir danken ausdrücklich allen, die dazu beitragen, dass wir sicherer leben können“, so Schrezenmaier und Dausend abschließend verbunden mit dem großen Dank für die zahlreichen Präventions- und Beratungsangebote, die bürgernah und effektiv dazu beigetragen haben, dass Schwerte ein großes Stück sicherer geworden ist.

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