Stadtplaner Adrian Mork verlässt das Schwerter Rathaus

Adrian Mork wird künftig nicht mehr im Dienste der Stadt Schwerte sein. Foto: Lukas Pohland (Archiv)

Schwerte – Adrian Mork war jahrelang Stadtplaner der Stadt Schwerte. Nun, ungefähr ein Jahr nach der Wahlniederlage für ihn bei der Bürgermeisterwahl, verlässt er das Schwerter Rathaus. Er wird künftig woanders arbeiten.

Adrian Mork, der damalige Bürgermeisterkandidat des Jamaika-Bündnisses, wird künftig nicht mehr das Dezernat Stadtplanung, Bauordnung und Immobilienmanagement leiten. Das hatte bereits der Haupt-, Personal- und Gleichstellungsausschuss am Dienstag in nicht-öffentlicher Sitzung entschieden. Die Kommunalpolitiker stimmten dafür, den mit Mork geschlossenen Arbeitsvertrag aufzuheben. “Diese Vorgehensweise ist bei Wahlbeamten üblich”, erklärt Ingo Rous, Pressesprecher der Stadt Schwerte auf Nachfrage.

Adrian Mork (Mitte) erhielt von Bettina Brennenstuhl und Dimitrios Axourgos einen Blumenstrauß zum Abschied. Foto: Ingo Rous

“Ich habe sehr gerne für meine Heimatstadt gearbeitet. Ich habe viel Herzblut in diese Arbeit gesteckt”, wird Adrian Mork in einer Pressemitteilung zitiert. Bürgermeister Dimitrios Axourgos in einem knappen Statement: “Ich danke Adrian Mork für die neun Jahre, die er im Dienst der Stadt Schwerte gestanden hat. Er hat die Stadt mit vielen Projekten nach vorne gebracht.” In der Ratssitzung am Mittwoch (10. April) überreichte er – gemeinsam mit der Beigeordneten Bettina Brennenstuhl – einen Blumenstrauß.

Mork bedankte sich abschließend bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: “Ich habe von ihnen viel Unterstützung erfahren. Ohne ein gutes Team ist ein Leiter nichts.” Ab dem 2. Mai wird Mork für die Bezirksregierung Arnsberg arbeiten. Dort wird er für die Regionalentwicklung im gesamten Regierungsbezirk zuständig sein. Das ist eine Stelle, die vollkommen neu geschaffen wurde.

Bis Ende April ist Mork aber noch Dezernatsleiter. Dann muss die Leitung des Dezernates Stadtplanung, Bauordnung und Immobilienmanagement neu besetzt werden.


Ein Kommentar von Lukas Pohland, Redaktionsleiter:

Eine gute Entscheidung

Ich glaube, dass die Entscheidung von Adrian Mork gut ist. Nicht, weil ich ihn loswerden möchte. Zur Amtszeit von Heinrich Böckelühr hat man Mork regelmäßig gesehen. Er war in der Öffentlichkeit sichtbar. Doch unter Axourgos? Unter dem neuen Bürgermeister gab es kaum öffentliche Auftritte für Mork. Dem Stadtplaner wurde höchstens öffentlich die Schuld für irgendwelche Planungsfehler in die Schuhe geschoben. Er musste sich dafür entschuldigen — wie die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister läuft, durfte er der hiesigen Zeitung allerdings nicht erzählen. Ob das wirklich so professionell ist, weiß ich nicht. Herrn Mork wünsche ich in seiner neuen Position bei der Bezirksregierung Arnsberg alles Gute.

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