„Ein größerer kreativer Freiraum“: Welttheater bekommt mehr Geld

„Ein größerer kreativer Freiraum“: Welttheater bekommt mehr Geld

Schwerte/Düsseldorf – Die Landesförderung für das „Welttheater der Straße“ in Schwerte steigt um 11.667 Euro. „Durch die Steigerung der Mittel werden die Bedingungen verbessert und den Künstlerinnen und Künstlern ein größerer kreativer Freiraum ermöglicht“, freut sich die Schwerter FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider.

Die von Freien Demokraten und Christdemokraten getragene Landesregierung erhöht die Landesförderung für die Freie Szene für Theater, Tanz und Festivals: In diesem Jahr steigen die Mittel zunächst um eine Million Euro. Das Festival „Welttheater der Straße – internationales Straßentheaterfestival“ in Schwerte erhält davon insgesamt 11.667 Euro, wie die Landesregierung jetzt mitgeteilt hat. Damit steigt die Förderung von 35.000 Euro auf 46.667 Euro.

Bis 2020 werden die jährlichen Fördermittel für die Freien Darstellenden Künste von acht Millionen Euro auf rund 12,5 Millionen Euro weiter aufgestockt. Die NRW-Koalition stärkt damit erneut die Kultur vor Ort. „Die Freie Szene ist der Motor unserer Kulturlandschaft. Durch die Steigerung der Mittel werden die Produktionsbedingungen verbessert und den Künstlerinnen und Künstlern ein größerer kreativer Freiraum ermöglicht“, erklärt die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider aus Schwerte.

Die zusätzlichen 4,5 Millionen Euro teilen sich auf in eine institutionelle Förderung, eine Festivalförderung und die Ensembleförderung. Hierdurch werden circa 50 Tanz- und Theaterensembles, Einzelkünstlerinnen und -künstler sowie Festivals, Netzwerke und andere kreative Formate in NRW profitieren. Durch die Aufteilung in vier Module wird die Mittelvergabe zudem besser auf den Bedarf der facettenreichen Theater- und Tanzszene abgestimmt. Denn nunmehr werden allgemeine Projekte, kontinuierliche Konzepte, die Exzellenzentwicklung und die Spitzenförderung abgedeckt. „Durch die neue Förderstruktur wird die Freie Szene elementar gestärkt. Begrüßenswert ist zudem, dass durch das Juryverfahren mehr Transparenz bei der Mittelvergabe geschaffen wird“, so Schneider abschließend.

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