Junge Union: “Axourgos wertet mit seinem Verhalten das Amte des Bürgermeisters ab”

Junge Union: “Axourgos wertet mit seinem Verhalten das Amte des Bürgermeisters ab”

Der Post der Jungen Union Iserlohn. – Foto: Screenshot/Facebook

Schwerte – Bereits Anfang der Woche forderte die Junge Union Iserlohn: Dimitrios Axourgos (SPD) soll sein Ratsmandat in Iserlohn niederlegen. Nachdem er mit einer überragenden Mehrheit die Nachfolge von Bürgermeister a.D. Heinrich Böckelühr (CDU) angetreten hat, behielt er noch weiterhin seine Funktion als Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten in Iserlohn. Die Junge Union Iserlohn schreibt dazu auf Facebook: “Herr Axourgos wertet mit seinem Verhalten das Amte des Schwerter Bürgermeister ab.” Konkret dazu äußern wollte sich Axourgos gegenüber unserer Redaktion nicht: “Darauf reagiere ich generell öffentlich nicht.”, sagte er unserer Redaktion.


Kommentar von unserem Mitarbeiter Lukas Pohland:

Alles braucht seine Zeit. Dimitrios Axourgos ist erst seit wenigen Tagen in seinem Amt als Bürgermeister. Eine derartige berufliche Veränderung, würde für jeden unserer Gemeinsam zunächst viele Veränderungen darstellen. Meiner Meinung nach ist allerdings eines sicher: Axourgos wird nicht für immer Fraktionsvorsitzender der Iserlohner SPD bleiben. Das wird er über kurz oder lang zeitlich nicht schaffen. Vielleicht fehlt der Jungen Union hier insbesondere die Erfahrung, aber ein eventueller neuer Fraktionsvorsitzender, der die Nachfolge von Axourgos im Stadtrat Iserlohn antritt, muss auch gegebenenfalls “angelernt” werden. Eines ist aber klar: der Wahlkampf ist beendet. Einige scheinen dies noch nicht ganz verstanden zu haben! Die Mehrheit der Schwerterinnen und Schwerter wollten Axourgos – nicht Mork, Ganske, Podeschwa, Hanné oder Barthel. Also: Uhren auf Null. Es geht um Schwerte!


Auch Sebastian Bell und Lars Nockelmann von den Jungen Liberalen nahmen Stellung:

Die vergangene Bürgermeisterwahl hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Wähler ein „Weiter so“ auch in Schwerte nicht mehr möchte. Doch statt der Aufnahme der politischen Arbeit entsteht von verschiedenen Seiten der Eindruck eines Wettlaufes, wer es denn nun schwerer hätte in seiner Arbeit. Mit Blick auf den Kalender sollte klar werden, dass diese Wahl stattgefunden hat und der Blick nun eindeutig nach vorne gerichtet werden muss. Es muss jetzt die konstruktive Sacharbeit beginnen, an deren oberster Stelle das Wohl der Stadt und derer Bürger stehen muss. Das heißt auch Kompromisse zu bilden und nicht Fronten aufzubauen. Daher muss nun endlich der Wahlkampf beendet werden und in den Alltag zurückgekehrt werden.

Wir möchten an dieser Stelle unserem neuen Bürgermeister, Dimitrios Axourgos, noch einmal herzlich zu seinem Wahlerfolg gratulieren uns aber auch bei dem von uns unterstützten Kandidaten, Adrian Mork, für seinen großartigen Einsatz bedanken und für die viele Zeit, die er und seine Familie für diesen Wahlkampf geopfert haben. Das verdient, wie auch bei allen anderen Kandidaten, unseren tiefsten Respekt. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit der beiden ehemaligen Kandidaten in ihren jeweiligen Positionen im Rathaus. Jetzt beginnt die Zeit nach der Wahl und wir sind der festen Überzeugung, dass ein jeder dabei eine Chance verdient hat. Daher sind wir auch bezüglich der Anschuldigungen gegen Herrn Axourgos, dass dieser die Geschäfte des Fraktionsvorsitzenden in Iserlohn weiterführt, der Meinung, dass dies eine rein persönliche Entscheidung ist. Es ist ihm selbst überlassen, was er in seiner Freizeit tut, solange die Ausführung des Bürgermeisteramtes nicht darunter leidet und das ist aktuell noch nicht möglich zu beurteilen.

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