Wirtschaft und Verwaltung kritisieren Dortmunder Möbelhaus-Pläne

Wirtschaft und Verwaltung kritisieren Dortmunder Möbelhaus-Pläne

Schwerte – So viel Medienandrang, wie bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 11. Januar, gibt es im Schwerter Rathaus nicht allzu häufig. Stadtsprecher Carsten Morgenthal, lud zu einer Pressekonferenz ein. Mit dabei: Stadtplaner Adrian Mork, Michael Reuper (Geschäftsführer der “Wohnwelt Reuper”) sowie Peter Rienhöfer (Vorsitzender der Werbegemeinschaft).

Große Sorgen

Adrian Mork ist “in großer Sorge” über die Pläne zwei großer Möbelhäuser in Dortmund. In großer Sorge um den lokalen Handel in Schwerte. Gerade um die kleineren Geschäfte. “In Bezug auf die Nutzung anderer Gewerbestandorte, haben wir der Stadt Dortmund angeboten mit uns zu kooperieren”, so Mork. Im Rahmen der Planungsarbeiten für die zwei Möbelgiganten “XXXLutz” und “Segmüller” möchte die Stadt Schwerte von ihrer beratenden Stimme Gebrauch machen.

Das sich kleinere Möbelhäuser anders als große Ketten darstellen, weiß Michael Reuper: “Wir stellen uns in allem etwas anders da”, betont der Geschäftsführer der “Wohnwelt Reuper” im Geisecker Industriegebiet. Das fängt laut ihm schon bei der Beratung an. “Alles ist persönlicher.”, sagt er. Mork will die Möbelhäuser in unserer großen Nachbarstadt verhindern. Kritisch sieht die zwei neuen Möbelhäuser auch Peter Rienhöfer, von der Werbegemeinschaft Schwerte: “Wir sehen die städtischen Angebote dadurch angegriffen”. Gerade die Produkte aus dem Randsortiment werden von den Beteiligten als kritisch angesehen. Die Möbelhäuser werden aber, so Mork, wahrscheinlich nicht nur den Schwerter Gewerbetreibenden Verluste bescheren, sondern auch denen, die in der Dortmunder Innenstadt angesiedelt sind.

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