Verspätete „Luther“ Premiere erfolgreich

Verspätete „Luther“ Premiere erfolgreich

Schwerte – Nicht nur in den evangelischen Kirchengemeinden dreht sich dieses Jahr alles um Martin Luther: Verspätet startete die neue Spielzeit „La Decima“, des Theater am Fluss, am Dienstag mit der Premiere von „Luther“. Regisseur Stefan Schroeder, ist im Rahmen des Lutherjahres eine sehr gute Aufarbeitung des Lebens Luthers und der Reformation gelungen.

„La Decima“ – so nennt sich die Jubiläumsspielzeit vom Theater m Fluss, das in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag feiern darf.  Das Stück „Luther“ –  welches eigenes für das Theater am Fluss verfasst wurde – gehört zu dieser Spielzeit. Zunächst musste die eigentlich bereits am Sonntag angedachte Premiere aber abgesagt werden. Der Hauptdarsteller hatte sich nämlich seinen Fuß verknackst.

Im Stück lernt man Luther als Reformator kennen, der aus tiefster innerer Überzeugung streitet, ein korruptes System aus den Angeln hebt, gegen Geistliche und Gelehrte souverän das Wort führt und selbst vor dem Kaiser standhaft bleibt. Er begab sich selbst nach Rom und kritisierte dort den Ablasshandel als Betrug.

Das Stück war zum Abschluss des Lutherjahres sehr interessant und sicher auch etwas für Konfirmandinnen und Konfirmanden oder für evangelische Religionskurse von Schulen. Für alle anderen Interessierten gilt: das T.a.F bietet noch weitere Aufführungen von „Luther“ an. Informationen hierzu gibt es auf: www.theateramfluss.de.

Das war noch nicht alles: Es folgt bis Weihnachten ein gefülltes Programm, mit dem Kammerspiel „Die Therapie“ von Erfolgsautor Sebastian Fitzek, die Wiederaufnahme der Erfolgskomödie „Pension Schöller“ und das Jugendstück „Eine Weihnachtsgeschichte frei nach Charles Dickens“.

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