Hineingetauft in die Liebe Gottes: Erstes gemeinsames Tauffest des Kirchenkreises an der Ruhr

Hineingetauft in die Liebe Gottes: Erstes gemeinsames Tauffest des Kirchenkreises an der Ruhr

Unter freiem Himmel kam die große Taufgesellschaft zusammen um Gottesdienst zu feiern, zu singen und gemeinsam zu beten. Foto: Julia Alfringhaus

Schwerte. „Ich freue mich, dass wir heute in Gottes Liebe hinein taufen dürfen“, so begrüßte Superintendentin Martina Espelöer die Gäste beim Tauffest des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn im Haus Villigst in Schwerte.

Es war das erste gemeinsame Tauffest des Kirchenkreises, das gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte an der Ruhr ausgetragen wurde. Beste Stimmung und bestes Wetter erwarteten die 22 Täuflinge und ihre Familien und Gäste bei der Premiere am Sonntag, 21. August. „Ich bin selber getauft“, sagte die Superintendentin in ihrem Grußwort. Und auch wenn sie sich nicht mehr daran erinnere, bedeute es ihr sehr viel.

Unter freiem Himmel kam die große Taufgesellschaft zusammen um Gottesdienst zu feiern, zu singen und gemeinsam zu beten. Neben der Superintendentin gestalteten die fünf Pfarrerinnen und Pfarrer, die später auch die Taufen durchführen sollten, den Taufgottesdienst: Achim Dreessen und Hartmut Görler aus Schwerte, Dr. Tabea Esch aus Hohenlimburg, Wolfgang Kube aus Nachrodt und Brigitte Zywitz aus Hennen. Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer und Kirchenmusikdirektorin Ute Springer sorgten gemeinsam mit dem Posaunenchor des CVJM Schwerte für die musikalische Begleitung.

Nachdem die Schwerter Pfarrer mit ihren Handpuppen Rudi und Ferdi den Ablauf erklärt hatten, begann für die Täuflinge dann der Höhepunkt des Tages. Nacheinander wurden sie von den Pfarrerinnen und Pfarrern in der Ruhr getauft – abgesichert von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DLRG. Währenddessen sangen die anderen Gäste gemeinsam Lieder. Fachberaterin Johanna Schäfer vom Trägerverbund der evangelischen Kindertageseinrichtungen hatte mit ihrem Team außerdem eine Aktion vorbereitet, bei der die Taufgesellschaft ihre Fürbitten auf Zettel schreiben oder malen und anschließend aufhängen konnten.

Nach den Taufen trafen sich noch einmal alle zum gemeinsamen Abschluss des Gottesdienstes. „Wie wunderbar ist es, zu dieser Gemeinschaft zu gehören“, hatte Superintendentin Martina Espelöer schon vor der Taufe gesagt. Eine Gemeinschaft, die trägt, in allem, was froh stimmt, und auch in schwierigen Situationen. An diesem Tag jedenfalls waren alle froh gestimmt, und so herrschte auch beim abschließenden Kaffee und Kuchen in Haus Villigst beste Stimmung.

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