Corona schränkt ein – analog, aber doch nicht im Kopf

Corona schränkt ein – analog, aber doch nicht im Kopf

Finden kreative Alternativen in Corona-Zeiten: Die beiden Organisatorinnen der Gedichte-Werkstatt Eva Hammoudo (l.) und Ingrid Roth-Bußmann (r.)

Schwerte. Wegen der notwendigen Kontakt-Beschränkungen kann die Haiku-Veranstaltung aus der Reihe Kultur am Samstag der Bürgerstiftung Schwerter-Mitte am Samstag, 24.Oktober 2020, nicht stattfinden. Es gibt aber eine Alternative.

Die Organisatorinnen Eva Hammoudo und Ingrid Roth-Bußmann laden nämlich dennoch herzlich ein, kleine Momente des Lebens in einem Haiku festzuhalten. „Begegnen Sie diesen nassen Herbsttagen mit Kreativität. Lassen Sie sich von seinem Farbenspiel inspirieren, tauchen Sie ein in die Vergänglichkeit des Augenblicks und fassen Sie ihn in Worte“, regt Ingrid Roth-Bußmann an, auch zu Hause aktiv und kreativ zu werden. Unterstützung zur Erstellung eines Haikus ist auf der Homepage der Schwerter Mitte unter  https://www.schwerter-mitte.de/kultur-samstag/gedichte-werkstatt/ zu finden.

„Stärken Sie sich in diesen Zeiten durch einen schöpferischen Moment und bewahren Sie Augenblicke, die Sie anrühren, vor dem Vergessen. Schreiben Sie ein Haiku und lassen Sie andere daran teilhaben“, motivieren die beiden Organisatorinnen aus dem „Atelier der Ideen“.  Anschließend wird mit den Gedichten eine Schaufenster-Ausstellung im neuen Zentrum der Bürgerstiftung, der „Zwischen-Mitte“ am Cava-Platz (ehemals Blumen Risse) gestaltet. Zudem werden die Verse auf der Webseite der Schwerter Mitte gestellt. Somit können viele Menschen an der Poesie teilhaben.

Die Kurz-Gedichte können per E-Mail an die Bürgerstiftung Schwerter Mitte geschickt oder dort in den Briefkasten geworfen werden. So kann gemeinsam dieser neue Ort der Schwerter Mitte trotz der augenblicklichen Einschränkungen mit Leben gefüllt werden.

Weitere Infos unter www.schwerter-mitte.de

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