Schwerte macht mit: Donnerstag bundesweiter Warntag

Schwerte macht mit: Donnerstag bundesweiter Warntag

Auf dem Dach des Rathauses steht ein von 21 Sirenen. Foto: Stadt Schwerte (Archiv)

Schwerte. Auch die Schwerter Feuerwehr beteiligt sich am Donnerstag (10. September) an einem Warntag, den es in Nordrhein-Westfalen zum mittlerweile vierten Mal geben wird und der erstmals in der gesamten Bundesrepublik stattfinden wird. Ab elf Uhr werden dann auch die örtlichen Warnkonzepte überprüft. Im Mittelpunkt stehen dabei auch Sirenen.

In Schwerte gibt es 21 Sirenen. Ihre Standorte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Das Netz der Standorte ist so gestrickt, dass Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Schwerte flächendeckend gewarnt werden können. Der Probealarm beginnt um 11 Uhr. Zunächst kommt es zu einem einminütigen Dauerton, dem Signal für Entwarnung. Zum Abschluss des Probealarms erfolgt dieser Dauerton erneut. Dazwischen liegt ein auf- und abschwellender Dauerton von einer Minute Länge, der die Bevölkerung warnt. Ursachen für diese Warnung können Großbrände sein, Unwetter, Hochwasser, akute Bombenentschärfungen oder Schadstoffaustritte. Die Bevölkerung soll dann das Radio einschalten (bei Stromausfall das Autoradio), Nachbarn informieren, gegebenenfalls Türen und Fenster schließen und vor allem Ruhe bewahren. Zuständig für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz und im Krisen- und Katastrophenfall sowie für die Information der Bevölkerung ist der Kreis Unna.

Die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) versendet zudem landesweit eine Probewarnmeldung. Außerdem gibt es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen. Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Nutzer wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand erhalten. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Nicht nur die Behörden, sondern auch der Rundfunk und der Deutsche Wetterdienst spielen eine wichtige Rolle für die Warnung. Darüber hinaus soll der Warntag die Bevölkerung wiederum daran erinnern, wie wichtig es ist, sich mit Warnung auszukennen. Die Warntage aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie wichtig das Thema ist.

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