„Heimat ist… die positive Antwort auf Verfremdung und Zerstörung“

„Heimat ist… die positive Antwort auf Verfremdung und Zerstörung“

Die Bürgerstiftung sammelte 66 Sichten auf Heimat für die neue museale Ausstellung. Foto: Martina Horstendahl

Schwerte. 66 Antworten zu Sichten auf Heimat konnte die Bürgerstiftung der Schwerter Mitte in der Reihe „Kultur am Samstag“ während der Marktzeit am Wochenende einsammeln.

Zahlreiche Schwerter und Schwerterinnen und deren Gäste kam zu den Tischen im Hof des Ensembles, um die Heimat-Karten mit ihren Empfindungen oder Meinungen zum Thema auszufüllen und mit Vertretern und Vertreterinnen der Bürgerstiftung ins Gespräch zu kommen.

Die Antworten waren so vielfältig wie die Menschen, die die Karten ausgefüllt haben: Heimat wird verbunden mit „Wohlfühlraum“, „wo ich zur Ruhe komme“, „wo Familie und Freunde sind“ oder „wo ich Spuren hinterlassen habe“. Auch Klang und Geruch sind für einige Menschen wichtige Auslöser für Heimatgefühle. Einige male wurden auch Schwerte und die verschiedenen Ortsteile genannt. Weitere Sichten waren: „Meine Heimat ist die Erde“ oder „Erinnerungen von Landschaftsbildern“ und „Heimat ist die positive Antwort auf Verfremdung und Zerstörung“.

Plakate geplant

Welche spannende Antworten die Schwerter und Schwerterinnen noch gegeben haben, wird schon bald auf Plakaten am neuen Ensemble und später in der Ausstellung nachzulesen sein.

Zudem konnten Infos zu dem Umbau von altem Rathaus und Marktschänke sowie zur neuen Gestaltung der geplanten Ausstellung  „ruhrtal museum heimat ver*rückt“ aus erster Hand erhalten werden. Historikern Dr. Uta Schmidt, Ensemble-Leiterin Martina Horstendahl, Eva Hammoudo und Ingrid Bußmann-Roth als Vertreterinnen der Bürger-Aktiven aus dem „Atelier der Ideen“ sowie Vorstandsmitglied Ulrich Halbach diskutierten angeregt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Vorgestellt wurde auch ein neuer Flyer der Stiftung, der zusammengefasste Auskünfte gibt. Für den musikalischen Rahmen sorgte Reinhard Weiß mit Liedern zu Gitarre.

„Es ist wirklich schön, dass wir mit unserer Aktion erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder eine Möglichkeit finden konnten, mit unseren Schwertern und Schwerterinnen in Kontakt zu treten und uns auszutauschen“, freut sich Martina Horstendahl über die trotz Maskenpflicht gelungene Freiluft-Aktion.

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