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Elternhaltestellen für mehr Sicherheit von Grundschulkindern

Elternhaltestellen für mehr Sicherheit von Grundschulkindern

Der Erste Beigeordnete Hans-Georg Winkler, Jenny Golombek (r.) als Leiterin des Ordnungsamtes und ihr Mitarbeiter Frederic Gutsche (2.v.r.) sowie Sabine Jost (4.v.r.) inspizierten gemeinsam mit Schüler*innen der Friedrich-Kayser-Schule die Elternhaltestelle in der Gasstraße. Foto: Stadt / Ingo Rous

Schwerte. Elternhaltestellen sind keine Haltestellen, an denen Eltern in einen Bus steigen oder ihn verlassen. Elternhaltestellen sind vielmehr für Grundschulkinder da und sollen zu ihrer Sicherheit auf dem Weg zur Schule beitragen. Elternhaltestellen sollen dem Chaos an den Bring- und Abholzeiten entgegenwirken.

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Deshalb sieht man vor den Schulen täglich jede Menge Autos, was vermehrt zu chaotischen Zuständen führt. Denn zwischen all den fahrenden und wild parkenden Autos gibt es Schulkinder, die sich genau dort bewegen. Straßen und Gehwege sind regelmäßig verstopft, trotz eingerichteter Verbotszonen. Sicherheit kommt hier in der Regel zu kurz.

Dem wirkt jetzt die Stadt Schwerte entgegen – mit Elternhaltestellen. Diese werden in einigem Abstand zur Schule errichtet und entzerren den Hol- und Bringverkehr der Eltern. Ein paar Meter müssen die Kids dann noch laufen, aber bekanntlich hat Bewegung noch keinem Menschen geschadet. Im Zusammenspiel haben das Schulverwaltungsamt und das Ordnungsamt der Stadt Schwerte den Prüfauftrag erfüllt, den der Ausschuss für Schule und Sport im November 2018 gegeben hatte.

Elternhaltestelle in der Gasstraße

Mittlerweile ist die erste Elternhaltestelle eingerichtet, und zwar in der Gasstraße für die Schüler*innen der Friedrich-Kayser-Schule. Hans-Georg Winkler, Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte und zuständiger Schuldezernent, Jenny Golombek und Frederic Gutsche aus dem Ordnungsamt der Stadt sowie FKS-Schulleitern Sabine Jost gehörten zur Gruppe, die die Elternhaltestelle jetzt inspizierte. „Wir halten die Einrichtung solcher Elternhaltestellen für absolut sinnvoll und appellieren an die Vernunft von Autofahrer*innen, die Elternhaltestellen zu den ausgeschilderten Zeiten auch wirklich freizuhalten“, sagt Hans-Georg Winkler.

Weitere Elternhaltestellen sollen an der Lenningskampschule, an der Grund-schule Villigst und an der Reichshofschule eingerichtet werden. Rund um die Albert-Schweitzer-Schule konnte kein geeigneter Ort für eine Elternhaltestelle gefunden werden. An der Heideschule sieht man die Notwendigkeit nicht, da Eltern überwiegend im Bereich der Waldstraße halten. Und an der Grundschule Ergste wurde eine temporäre Elternhaltestelle bereits mit dem Umzug der Schule zum Derkmannsstück eingerichtet – mit dem „Erfolg“, dass diese mehr zum Parken als zum Halten genutzt wird. Zudem wurde verkehrswidriges Halten vor dem Schultor festgestellt. Dem wird durch Kontrollen begegnet.

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