Vor Kontrolle geflüchtet und verunfallt – offenbar Drogen im Spiel und einiges mehr…

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Symbolbild

Schwerte/Lünen – Ein Autofahrer aus Schwerte hat sich in der Nacht zu Mittwoch (20.3.) gegen 2.45 Uhr in Lünen einer Polizeikontrolle entzogen und verunfallte dann mit dem Fahrzeug. Offenbar spielten dabei neben Drogen auch weitere Dinge eine Rolle.

Polizeibeamte wollten den Audi im Bereich der Pfarrer-Bremer-Straße kontrollieren. Eine Abfrage der Kennzeichen ergab, dass diese offenbar gestohlen wurden. Möglicherweise beeinflusste dies die weiteren Aktionen des Fahrers: Er ignorierte die Anhalteversuche sowie mehrere rote Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Lüner Stadtgebiet. Das Ganze hatte ein jähes Ende, als der Wagen auf der B 236 gegen die Leitplanke prallte und wenig später an einem Radweg nahe der Dortmunder Straße abgestellt wurde.

Zu Fuß ging es weiter

Die zwei Männer, die im Audi saßen, flüchteten daraufhin zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet. Dort konnten die Beamten das Duo (23 und 32, beide aus Schwerte) mit Unterstützung eines Hubschraubers stellen und festnehmen. Und weitere mögliche Gründe aufdecken, die die Männer zum Fluchtversuch bewegt hatten: Beide standen offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besitzen keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen den 23-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor – und auch die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf den Audi müssen noch geklärt werden. Gleiches gilt für die Frage, wer von beiden tatsächlich am Steuer des Autos saß.

Die Beamten nahmen beide Männer fest und brachten sie in das Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

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