Schwerte/Wuppertal – Für drei Teams der Ruhr Füchse, ging es am vergangenen Sonntag zum Bergmanncup nach Wuppertal. Zwei Teams der weiblichen C-Jugend und ein Team der weiblichen E-Jugend waren nicht ganz ohne Hoffnung auf den Turniersieg angereist. Am Ende funkelte immerhin zwei Mal Edelmetall.
Die weibliche E-Jugend schlug sich sehr gut. Mit mehreren hohen Siegen und lautstarker Unterstützung der Eltern sowie der „C-Mädels“ konnte man sich Hoffnung über den ganz großen Wurf machen. Im direkten Duell um Platz 1 verloren sie aber denkbar knapp. Da in Wuppertal jedoch noch mit Altjahrgängen gespielt werden konnte und man so faktisch gegen eine D-Jugend-Mannschaft verlor, konnte man den tapfer spielenden Mädchen eindeutig keinen Vorwurf machen. Mit dem Endergebnis konnten alle sehr zufrieden und einen Pokal gab es natürlich auch.
Pech bei der C2, trotzdem eine gute Abwehr
Bei der C-Jugend hatte man mit einigen Absagen von Spielerinnen zu kämpfen. Daher wurden die Teams ein wenig gemischt um beiden die Chance auf zählbares zu geben. Die C2 hatte im Turnierverlauf leider sehr viel Pech. Das eine Mal wurde ein regulärer Siegtreffer in letzter Sekunde nicht gegeben und das andere Mal kassierte man einen stark umstrittenen 7-Meter nach Ablauf der Spielzeit, der zu einer Niederlage führte. Dennoch muss man die Mannschaft loben: Mit einer überraschend guten Abwehr und vielen stark gespielten Offensivaktionen spiegelt Platz 6 auf keinen Fall die Leistung und das Potential der Mannschaft wieder.
Das verflixte erste Spiel! Die Mannschaft der C1 tat sie wie so oft im ersten Spiel des Turniers schwer und verlor dies leider direkt. Kein guter Start in ein Turnier, welches man eigentlich gewinnen wollte. Dann warfen sie jedoch ihren Motor an und spielten sich konzentriert und mit einer kompakten Verteidigung von Sieg zu Sieg. Als dann auch ein Oberliga-Team geschlagen wurde, war die Möglichkeit auf den Turniersieg wieder da. Zum Schluss ging es dann leider in einem Vergleich zwischen drei Teams per Torverhältnis um die ersten drei Plätze. Mit mehreren knappen Siegen reichte es dann am Ende leider nur für Platz 3. Dennoch ein Erfolg für das Team, welches verdient mit Edelmetall nach Hause fahren durfte.
Jannes Görler