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Umbau Kabinentrakt in Ergste: Ministerin Scharrenbach übergab Förderbescheid

Schwerte/Ergste. Bei der SG Eintracht Ergste hat die Zukunft begonnen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in NRW, überbrachte am Samstag persönlich den Förderbescheid für den Umbau des Kabinentraktes im Waldstadion Zuhause. 

„Ich freue mich über diesen Termin und bin froh, den Förderbescheid heute entgegennehmen zu können“, dankte Bürgermeister Dimitrios Axourgos der Ministerin. Der Verein sei der größte in Schwerte und habe schon vieles in Eigenleistung realisiert. „Mittlerweile ist die Eintracht aber an Kapazitätsgrenzen gestoßen, was den Umbau notwendig werden lässt“, so der Bürgermeister.

„Wir sind sehr glücklich“

„Unsere Städte und Gemeinden machen sich fit: Sportanlagen werden modernisiert, barrierefrei ausgestaltet, energetisch saniert und vieles mehr“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach über das Invstitionspaket. „Sportliche Infrastruktur gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge.“ Dirk Kienitz, Vorsitzender der SG Eintracht Ergste, sprach von einem „sehr erfreulichen Tag“ und Ulf Schröder, stellvertretender Vorsitzender der SGE, Vorstand der Fußballjugendabteilung, meinte, „die Förderung hilft unglaublich, wir sind sehr glücklich“. Immerhin unterhält die Fußballabteilung alleine 18 Mannschaften.

Sechs statt zwei Umkleidekabinen

Die hohe Auslastung der Anlage hat in der Vergangenheit immer wieder zu Kapazitätsüberlastungen geführt. Jetzt soll der Neubau über zwei Geschosse sechs statt bisher nur zwei Umkleidekabinen mit angeschlossenen Dusch- und WC-Bereich erhalten. Ferner sollen Begegnungs- und Besprechungs- sowie Spielleiterräume, Sanitäranlagen für Gäste und Besucher inklusive barrierefreiem WC sowie Material- und Abstellräume entstehen.

Weil nur Gemeinden oder Gemeindeverbände antrags- und empfangsberechtigt sind, hatte die Stadtverwaltung in enger Kooperation mit der SG Eintracht Ergste den Förderantrag gestellt. Damit verbunden ist eine Eigenleistung von 130.000 Euro. Die Förderung aus dem Investitionsprogramm des Landes beläuft sich auf 1,17 Millionen Euro. Bis 2026 muss der Umbau abgeschlossen sein.