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Bauprojekt am Nordwall: CDU fordert Lösungsansatz

Schwerte. Intensiv hat die CDU den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern abermals zugehört und in Abwägung mit dem städtischen Wohnraumbedarf sowie der ökologischen Nachhaltigkeit sich hinsichtlich des Bauprojekts am Nordwall entschiedenen.

„Gegen eine Bebauung am Nordwall spricht sich eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern aus. Dies ist nachvollziehbar, denn durch die Bebauung würde mit der Grünfläche am Nordwall das letzte große Grünareal, welches in der Schwerter Innenstadt neben dem Stadtpark noch existiert, verdichtet werden“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Marco Kordt. Die hieraus resultierenden Folgen für alle Generationen, insbesondere auch hinsichtlich des städtischen Klimas und der Artenvielfalt sind durch die aktuelle Brisanz dieser Thematik allen bekannt.

Die Sinnhaftigkeit der geplanten Bebauung gilt es daher von allen Akteuren ausdrücklich zu hinterfragen. Dabei steht fest, dass eine Bebauung in den jetzt geplanten Dimensionen sich nur unzureichend in das dortige Umfeld einbettet. Wenn überhaupt, sollte sich eine Bebauung in ihren Ausmaßen daher an den für dieses Areal erstellen Bebauungsplan orientieren, sich nach § 34 Baugesetzbuch in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen und eine Mischung von geförderten und nicht geförderten Wohnungen aufweisen.