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Verlängerung der Brückenbauarbeiten

Schwerte. Die Inbetriebnahme der neuen Hilfsbrücken in Schwerte verzögert sich. Bei letzten Abnahmeprüfungen der einzelnen Brückenkomponenten haben vier von 55 sogenannten Brückenankern die sehr anspruchsvolle technische Überprüfung nicht bestanden. Die Brückenanker müssen aus Sicherheitsgründen deutlich mehr als die reguläre Zugkraft aushalten und zudem eine hochkomplexe Lastprüfung bestehen.

Sicherheit hat bei der Bahn oberste Priorität. Deswegen hat die DB entschieden, die betroffenen Anker durch neue zu ersetzen. Dafür muss in den betroffenen Bereichen die Brücke voraussichtlich neu aufgebaut werden. Dies betrifft auch den Oberbau mit Schienen, Schwellen und Schotter. Brückenanker werden bis zu 50 Meter in den Boden getrieben und sorgen für die Stabilität der Brücke.

Diese unplanbaren und unvorhersehbaren Maßnahmen führen zu einer Verlängerung der Bauarbeiten bis voraussichtlich mindestens 28.02.2022.

Das bestehende Ersatzkonzept soll in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen verlängert werden:

  • Die Züge der Linie RE 7 und RE 17 fallen zwischen Schwerte und Hagen aus. Als Ersatz verkehren Busse.
  • Die Züge der Linie RB 53 fallen zwischen Schwerte und Iserlohn aus, auch hier verkehren Ersatzbusse.
  • Die Züge der Linie RE 13 verkehren weiterhin durchgehend, es kommt zu Fahrtzeitänderungen.

Bei einzelnen Zügen des Fernverkehrs kommt es zu Fahrplananpassungen.

Fahrplanänderungen werden zeitnah in die Online-Auskunftssysteme eingegeben. Informationen zu den Auswirkungen auf den Linien der Eurobahn werden auch unter www.eurobahn.de abrufbar sein, Infos zu den Linien von National Express wird es unter www.nationalexpress.de geben.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir unsere Fahrgäste um Entschuldigung.

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert seit Ende Oktober die beiden Brücken auf der zweigleisigen Strecke Schwerte – Hagen/Iserlohn. Die bestehenden Brücken wurden zu Beginn der Bauarbeiten vollständig abgerissen. Um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, bauen die DB-Expert:innen im Nachgang zwei Hilfsbrücken ein. Außerdem passen sie die Oberleitung, die Brückenwiderlager sowie die Kabelführungen entlang der Gleise an. Bis 2025 soll ein völlig neues Brückenbauwerk auf der Strecke entstehen.