Beschulungsvereinbarung zwischen Schwerte und Dortmund unterzeichnet

Schwerte. Jahrzehntelang war es normal, dass Kinder aus dem Dortmunder Süden das Ruhrtal-Gymnasium und das Friedrich- Bährens-Gymnasium in Schwerte besuchen konnten. 2016 änderte sich das. Seitdem lehnten die Schwerter Schulen die meisten Dortmunder Schüler ab. Doch jetzt wurde die Beschulungsvereinbarung zwischen beiden Städten beschlossen und auf der heutigen Pressekonferenz unterzeichnet.

Die Beschulungsvereinbarung wurde von beiden Räten beider Städte beschlossen und so konnte diese heute vom Schwerter Bürgermeister Dimitrios Axourgos und dem Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau unterzeichnet werden. „Der Schulfrieden wird nun vollzogen. Wir werden zukünftig nicht nur im Schulbereich zusammenarbeiten, sondern auch in anderen Bereichen“, so Bürgermeister Axourgos. Für den ehemaligen Lehrer des FBG in Schwerte hat Bildung die höchste Priorität. Beide Gymnasien sollen durch die Vereinbarung gestärkt werden. Schon ab dem nächsten Schuljahr sollen die Gymnasien vierzügig laufen.

Innerhalb der letzten drei Jahre gab es seitens der Eltern und Kinder aus Dortmund viel Unverständnis darüber, dass kaum noch Schüler*innen aus Dortmund aufgenommen wurden. Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat sich für die Beschulungsvereinbarung engagiert und ist erfreut über den Beschluss. „Wir haben eine gute Kooperation mit allen und alles ist geregelt. Wir sind es den Kindern schuldig. Es geht darum, dass alle Kinder eine vernünftige Bildung bekommen. Das ist jetzt ein richtig guter Schritt“, erklärt Sierau abschließend. Von den betroffenen Schülern*innen und den Eltern gab es bereits positve Rückmeldungen.

Die Vereinbarung wurde für die kommenden fünf Jahre beschlossen. Danach wird die Beschulungsvereinbarung wieder aufgerufen, bewertet und geschaut, wie es in der Zukunft weiter geht.